Verlagstätigkeit Vorsorgerecht Kommentar

Ich arbeite gerade als einer von neun Autoren an der zweiten Auflage der juristischen Fachbuch-Kommentierung zum Vorsorgerecht des C.H. Beck Verlags. 

Abgabefrist ist der 31.03.2022

In dem Kommentar werden die §§ 104 BGB Geschäftsunfähigkeit, § 1903 BGB Einwilligungsvorbehalt und das dazugehörige Gerichtsverfahrensrecht behandelt.

 

Verlagstätigkeit Erbrecht Kommentar

Für den Erbrecht Kommentar Burandt/Rojahn des C.H. Beck Verlags bin ich einer von 36 Autoren und habe ich Mitte Februar 2022 die korrigierten Druckfahnen an den Verlag versandt.

Es handelt sich um einen erbrechtlichen Querschnittskommentar zu: 

Materielles Recht, Materielle Nebengesetze, Verfahrensrecht, Verschollenheitsgesetz, Kosten- und Vergütungsrecht, Europäisches und Internationales Erbrecht, Länderberichte sowie Steuerrecht

Mit einer Veröffentlichung ist im Frühsommer zu rechnen.

Online-Seminar Erbrecht DeutscheAnwaltAkademie

Am Dienstag, den 24.05.2022 habe ich für die DeutscheAnwaltAkademie ein Online-Seminar zum Thema Aktuelle Fälle und Entscheidungen im Erbrecht 2022 gehalten.

Teilnehmer waren auf das Erbrecht spezialisierte Anwältinnen und Anwälte, insbesondere an Fachanwältinnen und Fachanwälte für Erbrecht.

Ich habe die neuesten Gerichtsentscheidungen der letzten sechs Monate besprochen.

Das nächste Seminar findet am 22.11.2022 statt.

 

 

FOCUS Top-Anwälte 2021

Ich freue mich darüber, dass ich auch in der Ausgabe 2021 Focus Spezial ("Deutschlands Top-Anwälte. 1000 führende Juristen und Wirtschaftskanzleien") aufgrund einer Meinungsumfrage unter weniger als 100 bundesweit gelisteten Erbrechts-Anwälten genannt wurde. Das Sonderheft "Top-Anwälte 2021" ist bereits erschienen. Ich bin in dem unter den deutschlandweit gelisteten 92 Fachanwältinnen und Fachanwälten für Erbrecht mit dabei, darunter 14 Kolleginnen und Kollegen aus München. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich der Rubrik Kollegen-Empfehlungen mit 23 anderen Mitstreitern die Maximalbewertung von 2 Sternen erhalten habe.

News

Bundesgerichtshof: Vertragskündigungen innerhalb einer Erbengemeinschaft mit Stimmenmehrheit möglich

Bundesgerichtshof Beschluss vom 03.12.2014 - IV ZA 22/14

Der 4. Senat des Bundesgerichtshof - u.a. für das Erbrecht zuständig hat mit einer kürzlich veröffentlichten Entscheidung klargestellt, dass über die Kündigung eines Vertrages - im konkreten Fall ein Darlehensvertrag - die Mitglieder einer Erbengemeinschaft nicht einstimmig entscheiden müssen. Entspricht Ist die Darlehenskündigung den Grundsätzen einer "ordnungsgemäßen Nachlassverwaltung", so müssen die anderen Miterben der Kündigung zustimmen und diese ggf. unterschreiben. Sonst können sie dazu gerichtlich gezwungen werden.

 

Was als ordnungsgemäß anzusehen ist, muss immer im Einzelfall entschieden werden. Die Rechtsprechung arbeitet hier mit Floskeln ("dem Interesse aller Miterben nach billigem Ermessen entsprechend" oder auch an dem "Verhalten einer verständigen Person in der gleichen Situation zu beurteilen."

 

Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs enthält leider keine Begründung, warum im konkreten Fall die Darlehenskündigung ordnungsgemäß gewesen war. Warum soll es aber nicht sachgerecht sein, wenn die Erben ein kündbares Darlehen des Erblassers nicht kündigen. Wenn der Verstorbene eine zeitnahe Kündigung nach seinem Tod nicht gewollt hätte, dann hätte er mit dem Schuldner eine andere Regelung treffen müssen.

 

Das diese Grundsätze auch auf die Kündigung von Gewerberäumen übertragbar sind, hat der Bundesgerichtshof bereits 2009 entschieden (Urteil vom 11. November 2009 XII ZR 210/05). Dann dürfte dies auch für Wohnraum gelten, auch wenn dies noch nicht höchstrichterlich entschieden ist.